Sprache entwickelt sich in den ersten Lebensjahren in einem individuellen Tempo.
Manche Kinder beginnen später zu sprechen oder zeigen Unsicherheiten im Sprachaufbau. Das kann verunsichern – ist aber oft gut unterstützbar.
Eine frühzeitige Begleitung hilft, die Entwicklung positiv zu beeinflussen und das Kind in seiner Kommunikation zu stärken.
Als „Late Talker“ bezeichnet man Kinder, die im Alter von etwa zwei Jahren deutlich weniger sprechen als erwartet, obwohl ihr Sprachverständnis oft gut entwickelt ist.
Typische Merkmale:
geringer Wortschatz (unter ca. 50 Wörter mit 2 Jahren)
kaum oder keine Zweiwortkombinationen
häufiges Zeigen statt Benennen
Frustration beim Mitteilen von Bedürfnissen
Eine Abklärung ist sinnvoll, wenn:
Ihr Kind mit 2 Jahren nur wenige Wörter spricht
die Sprache schwer verständlich ist
Ihr Kind wenig Interesse an sprachlicher Interaktion zeigt
häufig Frust oder Rückzug entsteht
Sie als Eltern ein ungutes Gefühl haben
wichtig: Frühzeitige Unterstützung kann die weitere Entwicklung deutlich erleichtern.
Sprachverzögerungen können verschiedene Ursachen haben:
eingeschränkte Mundfunktion oder Muskelspannung
Auffälligkeiten in der Wahrnehmung
verzögerte motorische Entwicklung
reduzierte Interaktion oder Imitation
individuelle Entwicklungsverläufe
Sprache entwickelt sich immer im Zusammenspiel verschiedener Bereiche.
In unserer Praxis begleiten wir Kinder ganzheitlich und individuell.
Wir arbeiten mit:
spielerischer Förderung von Wortschatz und Sprachaufbau
Unterstützung von Interaktion und Kommunikation
alltagsnahen Strategien für zu Hause
gezielter Einbindung der Eltern
Ziel ist es, dem Kind Sicherheit im Sprechen zu geben und Freude an Kommunikation zu entwickeln.
Bei einigen Kindern kann es hilfreich sein, Sprache durch Gesten zu ergänzen.
Dabei nutzen wir:
Gebärden-unterstützte Kommunikation (GuK)
visuelle Unterstützung zur besseren Verständigung
Dies erleichtert dem Kind, sich mitzuteilen – und kann den Spracherwerb positiv unterstützen.
Ein Teil unserer Arbeit liegt in der Begleitung von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf, z. B.:
Kinder mit Down-Syndrom
Kinder mit verzögerter Sprachentwicklung
Kinder mit erhöhtem Förderbedarf in Kommunikation und Interaktion
Hier arbeiten wir mit viel Erfahrung, Struktur und Einfühlungsvermögen.
Meine Mitarbeiterin Sophie begleitet insbesondere Kinder im Bereich Sprachentwicklung, Late Talker sowie Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf in der Kommunikation.
Mit viel Einfühlungsvermögen, Geduld und fachlicher Kompetenz schafft sie eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich Kinder sicher fühlen und sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln können.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Unterstützung von Kindern, die noch wenig oder nicht sprechen. Durch gezielte Impulse, spielerische Interaktion und alltagsnahe Strategien fördert sie die Kommunikationsfreude und stärkt die sprachliche Entwicklung nachhaltig.
Sophie arbeitet unter anderem mit Gebärden-unterstützter Kommunikation (GuK), um Kindern frühzeitig Möglichkeiten zu geben, sich mitzuteilen. Dies kann Frustration reduzieren und den Einstieg in die Lautsprache erleichtern.
Sie sind unsicher, ob sich die Sprache Ihres Kindes altersgerecht entwickelt?
Gerne schauen wir gemeinsam auf die Entwicklung Ihres Kindes und besprechen die nächsten Schritte.
Freude am Sprechen!